Ann-Kathrin Kramer

Shownotes

Ann-Kathrin Kramer kam 1966 in Wuppertal-Wichlingshausen zur Welt. Als Teenager war sie Anführerin einer 10köpfigen Jungs-Bande, nahm 6 Jahre Ballett-Unterricht und schmiss mit 16 die Schule. Sie biss sich durch, ließ sich zur Schauspielerin ausbilden und arbeitet seitdem höchst erfolgreich in unterschiedlichsten Produktionen. Wenn gleich auch über ihren Mann gesprochen wird, dann ist von Harald Krassnitzer die Rede, ebenfalls ein toller Schauspieler, war ebenfalls zu Gast in Toast Hawaii, könnt Ihr Euch jederzeit noch anhören. Aber hier und jetzt geht es in erster Linie um Ann-Kathrin Kramer, ihre Rhett-Butler-Tasse und eine große Liebe zu Lakritz. Ich lerne, was eine Lore Pommes ist und Hot Dogs an den Straßenständen New Yorks zu den besten gehört. Ann-Kathrin erzählt von einem wunderbaren Liebesbeweis, einem Wuppertaler Möhreneintopf und der Überlegung, ob beim gemeinsamen Kochen das Zusehen, Nichtstun und Weintrinken die möglicherweise beste aller Beziehungsregeln ist.


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ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-007

Transkript anzeigen

00:00:06: Kaugummi-Eis und Köfte, Feldsalat und Ravioli aus der Dose.

00:00:10: Der Volksmund sagt du bist was du isst!

00:00:13: In Tostawai stelle ich meinen Gästen viele Fragen die sich nur ums Essen drehen – fast nur.

00:00:31: An Kathrin Kramer kamen in Wuppertal, Wichlingshausen zur Welt.

00:00:36: Als Teenager war sie Anführerin einer zinköpfigen Jungswande nahm sechs Jahre Ballettunterricht und schmiss mit sechzehn die Schule Sie bissig durch, ließ sich zur Schauspielerin ausbilden und arbeitet seitdem höchst erfolgreich in unterschiedlichsten Produktionen.

00:00:52: Wenn im Gespräch gleich von ihrem Mann die Rede ist – dann meinen wir Harald Krasnitzer ebenfalls ein toller Schausspieler, war ebenfalls zu Gast in Toast Hawaii, könnt ihr euch jederzeit noch anhören!

00:01:04: Aber hier und jetzt geht es in erster Linie um Ankatrin Kramer ihre Red Butler-Tasse.

00:01:12: Ich lerne, was eine Lohre Pommes ist und Hot Dogs an den Straßenständen New Yorks zu den besten gehören.

00:01:20: Ann-Kathrin erzählt von einem wunderbaren Liebesbeweis, einem Wuppertaler Möhreneintopf unter Überlegung ob beim gemeinsamen Kochen das Zusehen nichts tun und Wein trinken – die möglicherweise Beste aller Beziehungsregeln isst.

00:01:39: Herzlich Willkommen liebe Ann-Cathrin!

00:01:41: Wir haben festgestellt dass wir uns das letzte Mal vor Fünfzehn Jahren gesehen haben, das ist echt viel Zeit.

00:01:47: Das ist lange

00:01:48: her?

00:01:48: Lange her!

00:01:49: Aber wir haben uns kaum verändert.

00:01:51: Ja weiß ich nicht... Ich weiß nicht ob das gut wäre.

00:01:54: Wir haben gerade mit, bevor wir das Mikrofunk geöffnet haben darüber gesprochen, ob es eigentlich, ob wir uns verändert haben wie wir uns verändern haben.

00:02:01: also im Idealfall.

00:02:03: Haben wir uns Veränderung?

00:02:04: Ja würde ich auch sagen.

00:02:05: Also Menschen die sich nicht verändern da ist mir irgendwas suspekt.

00:02:09: Würdest du dich als Ritualistin bezeichnen?

00:02:13: Inzwischen nicht mehr.

00:02:16: Es gab schon eine Zeit, in der mir bestimmte Sachen viel bedeutet haben.

00:02:21: Gerade wenn ich viel unterwegs war, habe ich in Hotels immer bestimmte Dinge gemacht und immer Tücher dabei gehabt um Bilder abzuhängen oder irgendwas immer regelmäßig morgens so und so gemacht.

00:02:32: Davon bin ich total abgekommen.

00:02:34: also irgendwie brauche ich das nicht mehr.

00:02:36: Ich spiele auf eine ganz bestimmte Sache an und du hast genau richtig geantwortet.

00:02:39: Also war hier dazwischen gesagt, war ich nie?

00:02:42: So vor allem gegen Beweis gehabt!

00:02:44: Gibt es die Red Butler-Tasse noch?

00:02:46: Ja,

00:02:47: die gibt's tatsächlich noch.

00:02:49: Erzähl was das damit auf sich hat...

00:02:51: Die habe ich mal mitgebracht als ich in den USA viel gereist bin.

00:02:55: Habe ich mir eine Red Butler Tasse mitgebracht aus Tara, also dem original Schauplatz.

00:03:03: Vom Winde verweht.

00:03:04: das ist ein Klassiker für alle jungen Zuhörerinnen und

00:03:07: Zuhörer.

00:03:08: Und da war ich sehr eigen mit, da durfte niemand draus trinken und daraus war morgens meine Ritualtasse.

00:03:14: Da war ich auch eigen, da dürfte wirklich keiner ran und inzwischen steht die aber... im Schrank und jeder dürfte, wenn er wollte.

00:03:22: Aber es gibt sie noch.

00:03:23: bei solchen ritualisierten Gegenständen ist das ja manchmal auch so dass sich da so ein Aberglaube entwickelt, dass man fast denkt, wenn die jetzt hinknallt.

00:03:31: Dass man sich fast überlegt soll ich's überhaupt nutzen?

00:03:34: So weißt du dieser Kreislauf beginnt.

00:03:36: plötzlich merkt man, dass sein Herz an sowas Materielles hängt und dass einem das wichtig ist obwohl man weiß, dass es eigentlich doof ist.

00:03:42: Ja genau, genau.

00:03:43: Das ist auch mitten Grund warum mich das mit den ganzen Rieten so ein bisschen irgendwann auch hinterfragt habe.

00:03:48: weil weil die natürlich auch eng machen.

00:03:51: Also alles, wo man denkt das muss jetzt immer so sein ist ja auch wieder ein Zwang oder Druck oder etwas wo man eben sagt es muss so sein und macht mich selber eng.

00:04:01: Das heißt eigentlich komme ich mehr und mehr dass sich sogar an Punkte komme das große Ganze zu hinterfragen.

00:04:08: also geht man nochmal ganz woanders hin Verlässt man, will man noch mal irgendwie in einem ganz anderen Haus wohnen?

00:04:15: In einem ganz andern Land wohn'n oder so.

00:04:17: Also so Sachen die ich von der Weile noch undenkbar fand.

00:04:21: Kommen wir zu langsam dass man so überlegt ne auch wieso eigentlich nicht?

00:04:25: Du hast auch die Formulierung noch mal reingebracht.

00:04:28: Deswegen hat es wahrscheinlich was mit dem Alter zu tun, denn hätte man das früher so sagen wir mal ... Mit twenty-fünf hätte man glaube ich nicht nochmal gesagt sondern hätte ich Bock umzuziehen will ich in einem anderen Land leben.

00:04:38: und jetzt ist man sind wir altersmäßig an so einen Punkt offenbar wo man sich überlegt okay Jetzt geht das noch oder so vielleicht?

00:04:45: Ja klar

00:04:45: also ganz sicher hat das auch etwas damit zu tun.

00:04:48: Man is ja immer ganz erstaunt wenn dann plötzlich so Geburtstage nahen an die ein alle erinnern.

00:04:54: Er hat ja einen Sechzig.

00:04:56: Und mein Sohn sagte dazu, was?

00:04:57: Mama!

00:04:58: Neee!

00:05:00: Also aber es ist ja so und man überlegt sich dann natürlich klar macht man immer mal so ein kleinen Reality-Check und überlegt sie sich okay was also?

00:05:08: im Großen und Ganzen fällt er ganz gut aus.

00:05:10: ich bin wirklich sehr glücklich mit meinem Leben.

00:05:13: Aber natürlich überlegt man sich wie will man denn die Zeit die verbleibt am liebsten verbringen?

00:05:19: Ich werde jetzt auch keine Baggeltesten machen Das muss es unbedingt sein, weil dann bin ich ja wieder in so einer Enge.

00:05:29: Sondern mir geht's eigentlich viel eher darum, Luft über Luft reinzulassen die Fenster aufzumachen und zu gucken was dann passiert.

00:05:37: das ständig interessant.

00:05:39: Ja schön!

00:05:40: Wann hast du deine letzte Geburtstagstorte oder den letzten Geburtstagskochen bekommen?

00:05:46: Zum letzten Geburts?

00:05:47: Ja richtig mit Kerzen drauf.

00:05:49: also wir haben Geburtstag eigentlich immer so gefeiert, ganz schön.

00:05:55: Also im kleinen Kreis aber immer mit Torte und ... Ja, also Erdbeertorte oder sowas?

00:06:03: Wir haben vor ein paar Jahren gesagt wir machen keine Geschenk.

00:06:05: Wir wollen uns nichts mehr schenken außer dass wir zusammen verreisen.

00:06:09: Aber eine Torte gab es eigentlich immer.

00:06:11: Die wurden dann immer kleiner weil man die ja auch nicht ... Man ist ja keine Riesen-Torte So, als so dass das auf dem Tisch steht.

00:06:21: Das haben wir schon.

00:06:23: Als ich dir eben den Kaffee zu beratet habe und dich wählen liess wie du ihn am liebsten trinkst hast du gesagt ich bin nicht so eine Süße also spielt eher das herzhafte Essen in deinem lebende Rolle.

00:06:34: oder ist es jetzt explizit bei so Pflanzen drinks?

00:06:36: Dass du da, dass du deinen Kaffees nicht süß trinken willst?

00:06:39: Ich bin einfach nicht so... Also wenn man Also wenn ich wählen dürfte, würde ich immer eher eine Lohre Pommes nehmen.

00:06:48: Eine Lohr-Pommes?

00:06:50: Ich habe mich doch nie gehört!

00:06:52: Eine Lore...

00:06:53: Sag mal, ist

00:06:54: das ein Wupperteil?

00:06:55: Ich glaube es ist im Ruhrgebiet so, dass man eine Lore ist.

00:06:59: Das sind diese Wagen die in den Back gefangen

00:07:02: haben und die Kohle mit raus holen.

00:07:06: So, ich bin allerdings mein Mann ist ja Österreicher und wir verbringen da auch nicht so wenig Zeit.

00:07:12: Und die haben natürlich wirklich ein Händchen für Süßspeisen.

00:07:17: und wenn das dann so richtig gut ist... Dann bin ich auch verführbar.

00:07:21: aber dieses nur süß interessiert mich also löst in mir keinen Reflex aus.

00:07:26: Aber wenn es da ist, dann isst du's und kannst das auch genießen und hast dann auch nicht... Es steckt ja nicht wie so ein Astronaut der eine Flagge in die Erde sticht und sagt beim nächsten Mal brauche ich das wieder unbedingt sondern du vergisst dann auch wieder wie schön das ist oder weh?

00:07:42: Ich

00:07:42: vergesse das dann auch wider.

00:07:44: oder sagen wir mal so ich habe zum Harry gesagt Wenn wir in Österreich leben würden würde ich wahrscheinlich bald so ne kleine dicke Tante werden Weil ich die ganze Zeit mit einem Hut in der Kondito-Krise sitze und torte es, was natürlich nicht passieren wird.

00:07:58: Also hat's auch etwas mit Selbstdisziplinen zu tun?

00:08:00: Nee, ich glaube das hat wirklich was damit zu tun dass sich... also es muss wirklich richtig gut sein!

00:08:05: Und dann merke ich auch, dass das irgendwie Spaß macht, dass es schön ist, dass da ein Genuss ist so

00:08:10: ne?!

00:08:11: Und da das aber ja finde ich in den allermeisten Fällen nicht so ist, Ich hab das ganz selten, dass ich in der Konditorei denke, oh, das muss sich jetzt unbedingt.

00:08:22: Das sieht so toll aus!

00:08:25: Weil meistens bin ich dann enttäuscht weil das ganz viel so... wie heißt das?

00:08:29: Dann Konditor und Creme und Sahne und Unmenge von weißen Zucker und so und das finde ich nicht.

00:08:37: Aber wenn das eine richtig gute, dunkle Fokulate und so richtig tolle schöne Zutaten uns unten.

00:08:42: Dann schon okay!

00:08:43: Und du bist Lobbyistin hier heute?

00:08:46: Das möchte ich noch recht an den Anfang dieses Gespräches stellen denn oft kommt es nicht vor Du liebst Lakritz.

00:08:52: ist das noch so?

00:08:53: Das ist das einzige.

00:08:55: auch immer wenn wenn ich so was sich dann tatsächlich auch im Haus habe is ne Tüte Lakritze Wobei ich auch da inzwischen ein bisschen traurig bin, weil es bestimmte Sorten einfach nicht mehr gibt.

00:09:07: Ich habe sogar mal recherchiert, es gab so Lakritz-Mailis die wirklich perfekt waren und die gibt's jetzt auch nicht mehr und dann hab' ich irgendwann diese Firma angeschrieben und gefragt war ob sie noch mal je wiedergibt oder warum ist die nicht mehr geblieben?

00:09:19: Dann haben die mir erklärt das wird nicht mehr hergestellt.

00:09:22: Ich habe recht, die Rezeptur hat sich verändert weil da irgendwas drin ist was wenn man davon sieben Tonnen ist gesundheitsschädlich ist und deswegen ist es verboten worden.

00:09:30: Und deswegen wird das nicht mehr so gemacht.

00:09:33: Räumen wir doch der Lackritz mal einen kurzen Platz hier wenigstens ein.

00:09:37: Kennst du noch Batzen?

00:09:40: Lackritz-Batzen das waren die... Wir sind ja in etwa eine Generation.

00:09:44: ich nenne jetzt die Marke, wir nennen oft Marken von Katjes gibt's ja fünfhunderttausend gute und schlechter und in unserer Generation gab es in so einem Lila Violet.

00:09:53: Das sind die Batzen gewesen, die waren nicht weich und nicht hart.

00:09:58: Die waren wie so kaubongbong.

00:10:00: Man

00:10:00: konnte sie durchbeißen und sie waren leicht gezuckert.

00:10:03: Und sie hatten eine leichte Salmiak-Note.

00:10:08: Deswegen, ich erkenne mich in dir wieder.

00:10:10: Da habe ich auch viele Telefonate geführt.

00:10:12: Ich hab versucht, Sonderposten aufzukaufen.

00:10:15: Wo gibt es noch Restposten?

00:10:17: Wie man so ist mit Zeug das aus dem Verkehr gezogen wird, wo man so denkt ... Also ich nehme das persönlich.

00:10:22: Ich bin dann so gekränkt und überlege, wie soll ich das substituieren?

00:10:26: Man muss sich damit abfinden, weil ich hab alle möglichen Sorten durchprobiert und festgestellt die sind's nicht.

00:10:33: also muss man Abschied nehmen.

00:10:35: Aber bei Lackritz wirst du merken Als Profi lasse ich da die Scheider geisten.

00:10:44: Ich bin immer ganz erstaunt, weil das auch ... Lackritz ist ja ein emotionales Thema.

00:10:49: Es gibt nicht oder seltener, dass jemand sagt, nee, mag ich nicht so.

00:10:53: Sondern meist es, nein, das geht gar nicht und das ist ja... Ich weiß, als ich nach München gezogen bin, da hat meine Mutter mir das immer noch schicken müssen, weil in ganz München oder Bayern es gab das nichts zu kaufen!

00:11:05: Es gab kein Lackritz, das hieß da Bärenbreck.

00:11:08: Und dann haben die alle mich angeguckt und gesagt, na, das Hormonät!

00:11:13: Und dann musste ich das einfliegen lassen.

00:11:17: Ja, warum auch nicht?

00:11:19: Deine Mutter ist jetzt schon zum zweiten Mal aufgetaucht.

00:11:22: Das ist an der Zeit sich ihr ein bisschen zu nähern.

00:11:25: Sie hat dich zur Welt gebracht, neunzehnhundertsechsundsechzig.

00:11:28: du bist in Wuppertal-Wichlingshausen zur Welt gekommen.

00:11:33: Also ich bin wie alle Wuppertaler in Elberfeld, in der Landesfrontlinie zu Welt gekommen aber aufgewachsen in Wichnihausen also die ersten sechs Jahre.

00:11:42: Wuppertaal ist... Ich kenne mich zu wenig aus, ich habe ein bisschen was gelesen.

00:11:47: Die Bergische Kaffeetafel sagt ihr das?

00:11:50: Was ist das für alle die es nicht genau wissen?

00:11:53: Die bergische Kaffee Tafel ist sehr speziell Und man also hat ungefähr eine Milliarde Kalorien.

00:11:59: Also da geht es vor allen Dingen glaube ich darum, dass man am Wochenende sich mal richtig was gönnt.

00:12:04: Da gehört dann zu Pumpernickelbrot.

00:12:08: Darauf kommt dann Milchreis mit Zimt und zu Zwieback gebacken mit noch irgendwas.

00:12:16: und

00:12:17: Rosinenstuten habe ich hier noch.

00:12:18: Rosinenstudien, Honigquark, dreckige Waffeln,

00:12:22: heiße Kirschen auf den Waffel, also man hat und eben dieser Reis noch dazu.

00:12:28: Und dann gibt es diese lustige kleine Kaffeekanne, was der vorne so ein kleiner Haaren rausguckt die Dröppelminder da kommt... Dröppellminder!

00:12:36: Ist das toll?

00:12:39: Aber wir da ... Wirklich von allem ist, muss nachher erst mal aufs Feld und ein paar Kartoffeln ernten um das abzubauen.

00:12:49: Zwei Brüder hast du?

00:12:50: Sind die älter oder jünger jetzt du?

00:12:52: Einer

00:12:52: ist Jänger...einem!

00:12:53: Ja also noch ne

00:12:54: eigene Sprache

00:12:55: erfinden.

00:12:55: Ist doch super.

00:12:58: Einer älTER, einer jüngER.

00:13:00: Okay

00:13:02: Zu Hause, also deine Mutter weiß ich hatte künstlerische Ambitionen.

00:13:05: Die war glaube ich sogar in einer Meisterklasse oder Malklasse von Josef Boels?

00:13:09: Also meine Eltern haben ... Mein Vater hat Kunst studiert.

00:13:12: Meine Mutter, die hatte Ambition, kam aus der Lüneburger Heide nach Vorpartal um eine Ausbildung zu machen als Schaufenzeldekoratöre und hat dann aber auch immer gemalt.

00:13:24: Aber die hat diese Ausbildung nicht.

00:13:25: Mein Vater war auch an der Werkkunstschule ... dann Boys

00:13:31: und

00:13:32: noch einige andere, die mir gar nicht einfach eben unterrichtet hat.

00:13:35: Also der hat dann allerdings weil in der ersten Nacht mit meiner Mutter haben die gleich meinen großen Bruder gemacht... Und dann wurde natürlich das mit dem Geld verdienen wichtig so dass er tatsächlich dann dass sein Ziel nicht weiter so verfolgen konnte, sondern dann in die Werbung gegangen ist und ein Werbestudio dann auch eröffnet hat.

00:13:56: im Laufe der ... Also so.

00:13:58: Und dann später erst mit viertzig hatte er gesagt, jetzt mag ich nicht mehr da waren die Kinder aus dem Grübsen raus und dann hatte angefangen das zu machen was er eben darunterbrochen hat quasi.

00:14:09: Und deine Mutter, die eben auch diese künstlerischen Ambitionen hatte?

00:14:12: Wie sehr?

00:14:13: damals häufiger so war und auch heute noch so ist, bleiben dann die Mütter im Zweifel.

00:14:18: Sind denn diejenigen, die dann wahrscheinlich ihre Ambitionen ein bisschen an den Nagel hängen?

00:14:21: Und sich um die Kinder kümmern oder hat sie versucht das weiterzumachen?

00:14:25: Also die hat schon immer ... Sie hat es nach ihren Möglichkeiten... also klar, wir waren da drei Kinder und haben eine klassische Aufteilung gemacht.

00:14:33: Mein Vater war aber Ja, total liberaler und mein Vater war ein Feminist muss man sagen.

00:14:41: Also die haben das schon miteinander eigentlich sehr gut hingekriegt in dem Sinne dass dann meine Mutter hat dann irgendwie auch viel mit Stoff, mit Wolle und also hat dann viel auch so in diese Richtung gemacht gefärbt und gesponnen, und genäht.

00:14:57: Und dann laden da unten im Haus eröffnet und Kleider entworfen.

00:15:01: Das

00:15:01: heißt sie konnte ihre Kreativität ausleben ohne... Also Sie musste sich da jetzt nicht entscheiden?

00:15:06: Sie konnte euch paralleler

00:15:07: zu

00:15:07: versorgen wenn es ihr Job war ja.

00:15:09: Genau.

00:15:09: Sie konnte das da so machen wie sie wollte Und wenn sie dann irgendwas vorhatte, hab ich auf den Laden aufgepasst.

00:15:18: Da kriegte ich immer zehn Prozent.

00:15:21: Dann kam eine Frau aus der Stadt und hat fünf Kleider gekauft.

00:15:23: Die waren auch nicht günstig.

00:15:27: Danach war ich Stinker-Waffene

00:15:29: gemacht.

00:15:30: Ich habe dreizehn Kleider verkauft, aber meine Mutter war ganz platt als die nach Hause kam.

00:15:37: Ein älterer Bruder habt ihr versucht ... Einmal pro Tag mit den Eltern zusammen zu essen.

00:15:43: War das irgendwie, dass ihr am Abendbrot-Tisch zusammenkommt oder wenigstens am Wochenende zusammenessen könnt?

00:15:49: Also wir haben das gar nicht so, wie man das heute macht.

00:15:51: Dass man sagt, das machen wir aber auf jeden Fall als Familie.

00:15:54: Das hatte eine totale Beiläufigkeit und es war ja ... Es war tatsächlich so.

00:15:58: Vielleicht auch nur weil wir alle Hunger hatten?

00:16:01: Aber es gab schon dieses Wenn.

00:16:03: mein Vater kam relativ regelmäßig von der Arbeit Und dann haben wir eigentlich immer zusammen gegessen und auch an den Wochenende.

00:16:10: Wir hatten ein bisschen so ein offenes Haus wo viele Also viele aus der Nachbarschaft immer mal reinguckten und sich dazusetzten.

00:16:17: Wir haben eigentlich saßen um diesen Tisch, immer Unmengen von Menschen zum Essen.

00:16:23: Ihr werdet auch sehr unterschiedliche Freundinnen und Freunde da gehabt haben?

00:16:26: Ich weiß von dir, dass du bei Pina Bausch glaube ich auch Tanzunterricht hattest?

00:16:32: Das klingt mehr als es ist!

00:16:34: Da dich das Pina-Bausch eben am Opernhaus in Wuppertal damals noch sehr präsent war Kindergruppen waren, die dann zum Teil in der Statistrie oder im Hintergrund oder mal hier mit dabei.

00:16:48: Oder dann gab es irgendwann ein Weihnachtsmärchen.

00:16:51: Da wurden dann die da... Also im Prinzip war's eine interne Ballettschule, sagen wir mal einen Anführungsstrichen, die aber eher nicht jetzt so das klassische Ballett sondern eher auch ein bisschen freier zu... Das alles so ein bisschen ineinander verwebt und Man hatte einfach nicht so strenge Regeln, wie heute die meisten Sachen ja sind.

00:17:14: Dass man sagt das ist der Unterrichter, lernt man da's und dann geht man von da bis dahin.

00:17:18: Wir waren auch viel weil Freunde im Opernhaus Sänger waren oder weil man abends noch ... Weil die Eltern ins Stück gingen sprang man da halt immer noch so rum, auch wenn es spät war.

00:17:30: also es hatte ein bisschen Luft.

00:17:33: Da ist es wieder!

00:17:34: Und du hast viel mit Jungs gespielt.

00:17:38: Also das ist eigentlich, wer es ja schön einfach sagen würde Kinder untereinander?

00:17:42: Aber du hast... Das weiß ich jetzt nicht ob das so eine Meer ist aber es gab richtig neue Jungsbande irgendwie die Du so geht die mehr angeführt hast was auch immer das bedeutet.

00:17:53: also in Wichlinghausen war das eben so.

00:17:56: Ich war sehr gerne auf der Straße und da war dann Die, mit denen man am meisten Spaß haben konnte waren halt Jungs.

00:18:04: Woran lag das?

00:18:07: Ich hatte einfach Spaß an Überzeugen klettern.

00:18:11: und da gab es zum Beispiel so eine alte Eisenbahnbrücke die über den Spielplatz ganz unten ging.

00:18:18: Und dann habe ich gespielt wir laufen über die Brücke müssen schnell sein, bevor der zukommt.

00:18:24: Also so lebend wirklich, wenn ich das freute... Ich war da kürzlich mal und habe mir das angeguckt!

00:18:28: Das ist wirklich hoch und wirklich gefährlich und wirklich eine einspurige Bahn.

00:18:33: So Sachen.

00:18:34: Und das haben wir dann, das fanden wir irgendwie ... Gut.

00:18:38: Also letztlich wurden ja Mädchen in der Generation auch oft noch so erzogen, man soll sich nicht schmutzig machen.

00:18:45: Das war bei mir nicht

00:18:46: so.

00:18:48: Nein, ich bin wirklich immer ... Ich hatte immer alles kaputt und blutig.

00:18:55: Wenn ihr dann zusammen gegessen habt, gab es bestimmte Regeln?

00:18:59: Im Zweifelsfall ein Fünftel

00:19:02: vom Essen gehört dir!

00:19:04: Das wurde auch gerecht?

00:19:05: Aufgeteilt zwischen deinen Brüdern und dir,

00:19:07: dein Eltern.

00:19:08: Es gab zum Beispiel nicht das erst der Mann was kriegt oder dass die Brüder mehr oder so sind.

00:19:15: Wir waren eigentlich immer alle hungrig weil wir hatten ja viel erlebt über den Tag und es war dann oft auch wirklich so, dass wir ... wir hatten einfach dann auch Hunger, wir wollten essen Natürlich mit den Geschwistern, wenn dann so der Futterneid aufkam, sagte Mama immer im Zweifelsfall einfühlt.

00:19:33: Ah,

00:19:34: interessant!

00:19:34: Das ist so ein richtig zittalenderer Familie... Und hieß es, Elnbogen nicht auf den Tisch oder ihr räumt den Tisch ab?

00:19:41: Oder ihr deckt den Tisch.

00:19:42: Oder ihr helft mit Vorbereiten oder so?

00:19:44: Oder wurde ihr da völlig rausgelassen?

00:19:47: Wir haben einfach mitgeholfen.

00:19:49: also es gab dann auch nicht diese Ansagen weil das eh klar war dass wir mithelfen müssen und wenn einer aufgedeckt hatte wusste der andere dass er dann abdecken

00:19:59: muss.

00:20:00: Es gab zum Beispiel einmal die Woche die sogenannte Samstagsarbeit muss man irgendwie das Treppenhaus machen oder die Küche wischen.

00:20:12: Das war auch einfach

00:20:13: klar.".

00:20:14: Und erinnerst du dich an ein ganz bestimmtes Gericht, dass du auf immer mit deiner Kindheit verbinden würdest?

00:20:19: Was hast du besonders gerne gegessen?

00:20:22: Was deine Mutter vielleicht besonders gerne gemacht hat?

00:20:25: Also weltberühmt in Wuppertal ist unser Möhren-Eintopf.

00:20:29: da kam zum Beispiel immer der Satz im Zweifelsfall einen Fünftel weil wir ...

00:20:34: was war so gut daran?

00:20:35: bei Möhnen Ist jetzt auch nicht jedermanns Sache als Kind so'n?

00:20:39: Und dann einen Topf.

00:20:40: Also sind da Würstchen drin gewesen?

00:20:42: Ja, da waren Würstchien drinnen und auch Kassler!

00:20:44: war da drin.

00:20:45: Und es ist so ein Möhrenden-Mischmasch aus Kartoffeln und Möhren zugleich in Teilen mit irgendwie so'n bisschen Liebstöcke und sowas Milch, Butter...und dann darf das nicht zu dünn sein?

00:20:57: Das wird dann gestampft, dass die Stücke drinbleiben.

00:21:01: Da sind wir alle total drauf abgefahren!

00:21:03: Und nachher kommt noch sozusagen ein Riesenberg Petersilie da rein.

00:21:07: Kannst du das auch kochen?

00:21:10: Wir waren ja bei den Fahrtfindern mein Bruder und ich Kochdienst hatten, haben wir auch über Möhreneinhalts-Eintopf gemacht und es war immer zu wenig.

00:21:19: Also gutes Zeichen!

00:21:21: Und wann hat dein Mann deinen letzten Möhreneintopf gegessen?

00:21:24: Was denkst du?

00:21:24: wie lange ist das her?

00:21:26: Das ist eine Weile her.

00:21:27: Es haben ja lange nicht gemacht.

00:21:29: Das müssen wir

00:21:30: mal wieder machen.

00:21:31: Wenn wir mal zusammen in der Küche sind dann sieht das so aus also dein Mann und Du.

00:21:38: Wir haben immer wieder einmal versucht zusammen zu kochen.

00:21:40: Das geht nicht so gut

00:21:42: Interessant, oder?

00:21:43: Das ist bei vielen Paaren so.

00:21:44: Also entweder der eine oder der andere.

00:21:47: also es ist schön wenn man dann gemeinsam da ist aber dann ist schöner der eine sitzt so ein bisschen irgendwo mit einem Glas Wein und guckt zu Das geht einfach nicht gut, weil wir dann eine Vorstellung haben oder das irgendwie so machen wollen.

00:22:01: Und ich finde es gibt ja nicht umsonst das Sprichwort viele Köche verderben den Brei und bei mir ist es oder bei ihm auch dass wenn man dann sagt achja komm dann machen wir das zusammen da macht er andere irgendwie was?

00:22:13: Dann oft geht es dann einfach in die Hose, weil man nicht mehr genau weiß wie macht.

00:22:17: wer ist denn jetzt hier der Schiff?

00:22:19: Wie machen wir's denn jetzt?

00:22:20: Ihr lebt in einem vierhundert Jahre alten Fachwerkhaus In der Nähe deiner ... Mama.

00:22:27: Ja, genau deiner Familie.

00:22:29: Diese Häuser sind ja ein Traum wunderschön von außen und von innen meistens auch aber sie sind relativ... Also die Räume sind klein wenn man das so vergleicht mit einer großen Wohnung oder so.

00:22:40: Aber du hast in einem Interview mal gesagt ihr habt eine ganz tolle Küche und einen riesengroßen Gassert.

00:22:46: Was ist euch wichtig gewesen in dieser Küche?

00:22:49: Also vor allen Dingen Raum und dass der, der kocht nicht alleine ist.

00:22:54: Wir haben ums Eck rum ein richtiges Esszimmer als alles offen da sind wir aber fast nie sondern wir haben vorne dann wo die Küche ist und so ist eben auch noch etwas kleinerer Tisch und eigentlich immer selbst bis zu fünf manchmal zu sechs sagen ach komm dann bleiben wir doch lieber hier bewohnt und dass man nicht jetzt nur da kocht oder das man sagt, ah, da will mein lieber eine Tür haben.

00:23:21: Sonst riecht es überall und so.

00:23:23: Es darf bei uns auch riechen und es darf irgendwie ... Man darf merken, dass da gekocht wird und dass das ein Lebenraum wird.

00:23:30: Das finde ich wichtig also weil natürlich immer alle sich da sammeln am Herd

00:23:35: passiert ist denn Verhältnismäßig häufig, weil ihr beide seid ja auch beruflich ordentlich eingespannt.

00:23:41: Kommt das oft genug vor, dass ihr wirklich zusammensitzt und kocht?

00:23:45: Und dass ihr einfach so ein paar Tage am Stück habt die ihr da so verbringen könnt?

00:23:51: Viel zu selten!

00:23:53: Wir werden aber besser.

00:23:54: also wir werden besser.

00:23:55: Also wir sind jetzt mit dem was wir dann machen.

00:23:58: waren wir es machen.

00:23:59: wie viel wie viele Termine sind wir viel besser geworden, uns auch abzusprechen.

00:24:07: Dass nicht immer nur einer von beiden kann.

00:24:10: Also dass man Zeit hat für Freunde und so.

00:24:12: Das war eine zeitlang reines Wunschdenken.

00:24:15: Und das wird jetzt

00:24:16: besser.".

00:24:17: In dieser Küche gibt es da ganz oben in den Küchen Schränken oder vielleicht aber auch dann eher im Keller oder auf dem Dachboden.

00:24:25: Utensilien Gerätschaften die ihr mal angeschafft habt und einfach nicht braucht?

00:24:31: Die überflüssigste Anschaffung der Welt.

00:24:36: Wir haben auch da, sind wir besser geworden?

00:24:38: Da haben wir einiges aussortiert und weggegeben...

00:24:43: Was denn zum Beispiel?

00:24:43: ...und hinterfragt.

00:24:45: Küchen, Schnetzel, Maschinen, Küchenmaschinen die alles Mögliche machen können schneiden häckseln oder z.B.. so Orangenpressen, Zitronenpressengeräte die das elektrisch machen und so.

00:25:02: Da haben wir jetzt einfach nur.

00:25:03: ich habe gesehen dass du so ein Ding da vorne liegen hast also einfach so eine Presse wo man halbe Zitrone und dann drückt man das zusammen fertig.

00:25:10: Das ist zum Beispiel etwas das ersetzt an diese elektrischen Also vor allen Dingen diese vielen elektrische Geräte Die man hat Riesendinger die da rumstehen und eigentlich nichts groß können.

00:25:20: Was würdest du noch sagen wenn du jetzt mal Ein paar Utensäen aufzählen müsstest, wo du sagst man braucht nicht viel aber diese Sachen die braucht man und sie müssen auch richtig gut sein.

00:25:29: Also man braucht ein richtig gutes Messer!

00:25:32: Ein großes und ein kleines.

00:25:33: das finde ich zum Beispiel ist ganz zwingend.

00:25:36: dann finde ich was man wirklich brauchen kann is so'n kleiner...so'n Mixer also mit dem man häckseln und mixen und smoothies und sowas alles.

00:25:46: da brauch man ein Rührgerät.

00:25:49: Das ist es eigentlich schon.

00:25:55: Wenn man jetzt nur die Basic, wo man sagt das braucht man wirklich unbedingt.

00:25:58: Eine Reibe?

00:25:59: Ja genau also vor allen Dingen wo man auch so Zitrus zesten mit einer Reibe Also, ich bin da sehr basal eigentlich so.

00:26:09: Ich hab nehm' meistens nur meinen Messerchen das Schneidebrett und irgendwie so... Ich überleg jetzt gerade was braucht man denn?

00:26:15: Also wir haben natürlich auch mehr da rumstehen aber was ich dann wirklich brauche ist eigentlich achso!

00:26:19: Und diesen Zauberstab, das finde ich es auch ein super

00:26:22: Gerät.

00:26:22: Der Furrierstab.

00:26:23: Ja okay.

00:26:24: Greif doch bitte mal unter dich, da wirst du einen Topf finden und in diesem Topf sind Zettel und ich würde dich bitten den ersten Zetteln mal rauszuziehen mit zu sagen was da drauf steht.

00:26:38: Platzkarten

00:26:40: wenn ihr Gäste einladet, und zwar jetzt nicht die, die sowieso um die Ecke kommen.

00:26:45: Wir bleiben in der Küche sitzen auch wenn es eng ist sondern Es ist mal wieder an der Zeit.

00:26:49: wir haben Bock zu kochen.

00:26:51: Wir wollen den großen Tisch ausziehen.

00:26:52: Wir laden zehn Leute ein.

00:26:55: Ladet ihr da Bevorzug-Leute ein?

00:26:57: Die sich schon kennen oder manchmal auch weil das finde ich ja immer sehr spannend auch Menschen so zusammenzuführen sozusagen.

00:27:05: also

00:27:06: Das passiert selten, dass wir die Zeit haben und das dann auch diese Menschenzeit haben.

00:27:13: Also was wir jetzt zum Beispiel auch in meinem Geburtstag machen werden, sind... Nach allen Überlegungen, was man alles so feiern wie man feiern könnte, werden wir einfach nur ein großer... Nur?

00:27:22: Ein großer Tisch sein mit zehn, zwölf Leuten.

00:27:25: Die sich nicht kennen!

00:27:26: Das fand ich.

00:27:27: die Vorstellung finde ich richtig schön dass man sagt das ist jetzt mein Geburtstag, diese aus den verschiedenen Welten Menschen, die mir lieb und teuer sind an einen Tisch zu bringen Und dann zu gucken was passiert

00:27:39: Bist du immer cool damit die Lebenspartner und Partnerin dazu einladen zu müssen.

00:27:45: Oder würdest du sagen, bekommst nicht drum rum wahrscheinlich?

00:27:48: Also man käme wahrscheinlich nicht drum herum.

00:27:51: aber ich muss sagen bei den Menschen, wo ich jetzt sagen würde das sind wirklich gute Freunde mag ich eigentlich die Gesponsde dazu auch gern.

00:27:58: Wie hast du sie gerade genannt

00:27:59: Die Gesponsde.

00:28:02: Eher

00:28:02: Gesponste!

00:28:05: Bei der Vorstellung, dass da jetzt diese Menschen sitzen die sich nicht kennen was ja so selten vorkommt ist es vielleicht ganz sinnvoll mit Platzkarten zu arbeiten.

00:28:14: oder willst du's darauf ankommen lassen das sie sich beim Warm Up schon finden und dann irgendwie nebeneinander setzen?

00:28:21: Also ich würde zum Beispiel das Nichtmachen mit Platz Karten weil ich das selber auch oft unangenehm finden.

00:28:28: Also wir haben zum Beispiel bei der Hochzeit, da haben wir Platzkarten gemacht und irre lange überlegt war es wie wo und wer mit wem und so.

00:28:36: Wer das macht, macht sich wirklich viel Gedanken und viel Mühe und manchmal ist das auch schön.

00:28:40: aber dann auch als Gast wenn ich dann merke ich werde jetzt irgendwo so hingesetzt und so dann kann nicht Glück haben oder auch nicht?

00:28:47: Das bestimmt ja dann den ganzen Abend.

00:28:50: Deswegen finde ich eigentlich schöner.

00:28:52: Also wir würden es immer eher so machen, dass man keine Platzkarten macht.

00:28:55: aber guckt das der Rahmen so ist dass man sagt aber man fängt an irgendwie zu rotieren.

00:29:00: also das

00:29:01: kann man ja auch mal sagen dass man satt kann man auch der Start und nach dem nach der Vorspeise, das machen die Leute ja eh, dass sie sich dann irgendwie eine getrauchen und plötzlich gehen vier leute rauchen.

00:29:13: Und man denkt Hups!

00:29:13: Wie so rauchenden vier Leute?

00:29:15: Plötzlich die rauchen doch sonst nicht.

00:29:16: Das finde ich auch immer interessant bei solchen Essen, dass da einer irgendwie ne Schachtel Kippen dabei hat und plötzlich sagen alle Nee, ich hab jetzt wirklich zwölf Jahre nicht geraucht, aber jetzt mal, wenn mal einere rauchen ist so echt interessant.

00:29:28: Ja

00:29:28: klar weil die Sehnsucht dann auch schön, es ist ja auch dann schön.

00:29:31: Da sind wir aber auch wieder bei Luft und Freiheit.

00:29:35: Also, dass man sagt ... Man bewegt sich da so impulshaft, wie man irgendwie möchte.

00:29:41: Ich hab mich mal ein bisschen zweigeteilt, weil ich glaube, das macht schon Sinn, dass nicht alle dann immer wieder so bei sich bleiben.

00:29:49: Denn dann ist es oft wurscht, ob man den Abend nicht wirklich miteinander verbracht hat, wenn jeder in seiner Blase bleibt.

00:29:56: Ja,

00:29:57: vor allem auch wirklich Paare finde ich.

00:29:58: Es gibt so ... Es gibt so Paare, wo ich auch sage.

00:30:01: Ich bin mit beiden gleichermaßen befreundet.

00:30:04: Ich mag beide oder einen.

00:30:05: Mag man immer ein bisschen mehr?

00:30:06: Oder ist enger?

00:30:06: Aber so und ich beobachte bei einigen das die sich sofort... In dem Sinne trennen, also wie autonome Personen die sie ja auch sind.

00:30:18: So ein Abend verbringen, so einen Fest oder so ein Essen oder wie auch immer.

00:30:21: und dann gibt es Leute, die die ganze Zeit zu zweit bleiben muss und denken lasst das doch mal ihr seid doch nicht nur ein wir ein zusammengeschmolzenes.

00:30:28: guckt doch mal mit wer euch verstehen wird

00:30:32: Das stimmt.

00:30:33: Ich glaube, das ist auch eine Übungssache.

00:30:34: Es gibt Menschen, wo man merkt, die sind geübt darin.

00:30:39: Wir haben zum Beispiel Freunde ... Das sind so Grafen aus einer Familie, also einer großen Familie, in der man richtig merkt.

00:30:48: Während sie erzogen und aufgewachsen sind, verbringen ihr Leben viel auf solche Events und sind ganz geübteren mit anderen ins Gespräch zu kommen.

00:31:01: für die so was, wie hier bin ich jetzt der Tisch her.

00:31:04: Dann auch bedeutet das sie da etwas übernehmen oder jemanden so integrieren in die Gruppe und so.

00:31:10: Das habe ich mit viel Interesse auch mal so beobachtet dass man macht sich ja so schnell so lustig über solche Sachen.

00:31:17: aber Ich hab das dann als richtige Qualität empfunden, dass man auch immer wusste wenn die kommen dann gibt es einen anderen eine andere Bewegung.

00:31:26: irgendwie

00:31:26: Und habt ihr sehr schätzen

00:31:27: gehört?

00:31:28: Ja das glaube ich.

00:31:29: Ziehst du noch ein Zettel bitte?

00:31:31: Ja.

00:31:36: Dunstabzugshaube.

00:31:38: Wie toll!

00:31:39: Wollte ich vorhin nachfragen und hab es mir dann verkniffen, weil ich dachte ach, habt ihr nicht...

00:31:45: Also wir hatten tatsächlich lange keine Und das ging auch.

00:31:49: also.

00:31:49: das war irgendwie.

00:31:50: Wir haben aber dann eben irgendwann unten alles ausgebaut und eben Es wurde alles groß und so.

00:31:56: der Herd stand dann genau an der Außenwand wo wir gesagt haben okay Dann machen wir da jetzt auch dann zieht das daraus und dann ist das auch Gut, das heißt wir haben jetzt eine.

00:32:05: Allerdings muss man dazu sagen... Mein Mann macht die sehr ungern an weil sie so laut ist!

00:32:10: Das heißt, wir haben zwar eine aber sie ist nicht immer

00:32:13: an.

00:32:14: Ich sehe Edelstahl und ich sehe aber ein schönes Licht.

00:32:17: ja

00:32:18: denn das ist das Was die meisten Dunstabzugshauben davor bewahrt, doch wieder abgeschraubt zu werden.

00:32:24: Dass sie aus irgendeinem Grund dieses wunderbar warme Licht machen überhaupt nicht ausliefern sondern muckelig irgendwie schön.

00:32:33: Also das Licht ist auch öfter an als die Dunst-Abzugschaume.

00:32:38: Da macht sie nie an und du manchmal?

00:32:40: Ich mache es ja auch manchmal wenn er kocht ihm vorbeigehen.

00:32:45: Er wird's dann nicht merken.

00:32:58: Eiswürfel?

00:32:58: In unserer Generation.

00:33:00: Und die gibt es natürlich auch immer noch, gab es diese ... Du würdest wahrscheinlich wieder Lore dazu sagen und diese Gefäße?

00:33:07: Ich meine wir alle wissen wie die aussehen.

00:33:09: Früher waren sie ziemlich Rodimentär möchte ich jetzt sagen mit diesen Einsätzen.

00:33:14: Also es war irgendwie immer ein bisschen kompliziert, man konnte nie nur einen rausnehmen.

00:33:17: Du

00:33:17: meinst diese Eiswürfel-Eimerchen?

00:33:19: Nein

00:33:21: nicht einmalchen!

00:33:22: Das ist ja jetzt schon fancy... Ich bin auf einer Cocktailparty und es gibt da einen Kühler.

00:33:26: Und es gibt eine Zange.

00:33:28: nein.

00:33:28: Ich meine einfach Eisfachkühlschrank, Eisfach hoch.

00:33:32: hier ist ja wieder alles vereist.

00:33:33: wo sind denn die Eiswürdel?

00:33:34: dann holt man so ne kleine flache Edelstahl so ein Behältnis raus das unterteilen mit irgendeinem Plastikding, dann versucht man einen Eiswürfel rauszuschlagen.

00:33:46: Dann fallen aber gleich acht Eiswörfe raus und das ist alles irgendwie so was früher.

00:33:51: Dann kam irgendwann glaube ich das Silikon macht es möglicherweise leichter?

00:33:55: Dann gibt es ja Menschen die so fantasievoll sind und beispielsweise Weintrauben einfrieren vergessen immer jetzt wo ich sage wieder Beintrauben einfrieren, super Eiswürfel.

00:34:07: Weil die kühlen... Die geben die Kühle ab wenn man sie rein tut und sie sehen schön aus.

00:34:13: Und verwässern nicht!

00:34:14: Und dann gibt es ja auch kaufbare Eiswörfe in einen Schattierungen.

00:34:19: Es gibt auch Crushed-Eis.

00:34:20: Wie ist das bei euch?

00:34:20: Habt ihr Eiswürdel?

00:34:22: Nein also Jain.

00:34:24: Also wir haben so dieses rudimentäre Eiswöfel recht eckige Dings wo dann immer so Alles im Stück so rausbericht, sowas.

00:34:34: in der Art haben wir

00:34:35: und

00:34:36: benutzen aber Eiswürfel super selten.

00:34:39: Also eigentlich nur im Sommer oder wenn man dann irgendwie sich mal so eine lustige Limonade oder so ein Drink macht irgendwie.

00:34:46: Aber so dass wir nun dauernd in alles Eiswürdel werfen sind wir eigentlich gar nicht.

00:34:52: Was ist denn in eurem Eisfach?

00:34:55: Habt ihr eine kleine Tiefkühl?

00:34:57: Ja, wir haben zwei Kühltruhen im Keller.

00:35:01: Eine ist kühltrohend auch gleich.

00:35:02: Einer habe ich jetzt mal stillgelegt weil ich dachte das ist übertrieben und wir haben natürlich in unserem Kühlschrank in der Küche auch so ein Eisfach mit drei Schublern immer alles.

00:35:14: Proppen voll bis oben hin, weil mein Mann ein Hamster ist und weil alles aus Österreich importiert wird.

00:35:22: Also das heißt es gibt keine Fahrt aus Österreich wo nicht im Kofferraum irgendwas Leckeres mitfährt was wir gar nicht so schnell essen können und was dann eingefroren wird?

00:35:31: Das ist die Frage...das ist ja okay aber wird das dann sozusagen nachbearbeitet sodass es von unten dann geholt und dann wird's aufgetaut und dann wurde es auch gegessen.

00:35:43: Wildfleisch oder sind es auch Teigwaren?

00:35:47: Oder was freht ihr denn so ein?

00:35:48: Also, es ist viel tatsächlich Fleisch verschiedenstes von dann irgendwie befreundeten Bauern.

00:35:55: Wo man richtig genau weiß dass das gut ist.

00:35:59: Fisch ist es viel.

00:36:00: also diese Sachen werden viel mitgebracht Aber natürlich auch zum Beispiel Brot, also was wir jetzt nicht einfrieren aber was auch importiert wird ist Knödelbrot.

00:36:10: Also es werden

00:36:11: gute... Ich glaube ich brauche

00:36:13: auch

00:36:13: einen österreichischen Mann.

00:36:15: Das klingt alles immer ziemlich gut!

00:36:17: Der geht einkaufen der fährt über die Grenze und bringt im Kofferraum etwas mit.

00:36:22: Das ist ein schönes Leben das du hast.

00:36:25: Lässt dich nicht leugnen.

00:36:26: Nein?

00:36:27: Und Eis so richtige Eiscreme?

00:36:31: Tatsächlich, wer fällt mir gerade eine ohne die Maschine, die bei uns im Schumpen steht?

00:36:35: Das ist eine Eismaschine.

00:36:37: Weil wir dann gedacht haben, man macht das vielleicht mal selber und macht es natürlich einmal.

00:36:43: Und auch so frozen Yogurt hätte man damit auch machen können?

00:36:46: Ich glaube ja!

00:36:48: Aber da sind wir wieder bei so Nachtischen.

00:36:52: Und es gibt dann so ein, zwei Eismarken, die man so Bio-Eiße, die dann ...

00:36:59: Dann

00:36:59: kauft man mal einen Töpfchen.

00:37:01: Also das Fest macht man nicht.

00:37:04: Es ist ja so, dass ihr euch beim Dreh kennengelernt habt?

00:37:08: Ich muss sagen, wie der Film hieß.

00:37:10: Weil das so lustig ist ...

00:37:13: Ich sag dir dann, wie er ursprünglich geheißen hat.

00:37:15: Du

00:37:15: sollst nicht töten Hurenmord ein Priester schweigt!

00:37:19: Also wir haben einen Film zugesagt, der hieß du sollts nicht töte.

00:37:24: Und als

00:37:24: es erst

00:37:25: einmal fertig war

00:37:27: mit uns, hieß

00:37:30: es nur noch Huren-Mord ein Priesterschweigt.

00:37:35: Gut aber ich meine... Ist doch super, was dabei rumgekommen ist.

00:37:40: Und dann die Geschichte, die ich jetzt grob zusammenfasse damit du auch nicht das Gefühl hast dass sich da jetzt durch persönliche Sachen mich durchwalke.

00:37:49: Also Harry hat um das jetzt frei zu zitieren gewusst Das ist die Frau für mein Leben, das ist meine Traumfrau.

00:37:55: Du warst noch nicht ganz frei.

00:37:57: Es gab ja auch, dass es jetzt kein Geheimnis ist.

00:38:00: Das ist auch öffentlich und ihr seid klar miteinander!

00:38:01: Ihr habt einen gemeinsamen Sohn Jan-Josef Lieferz.

00:38:04: Ihr habt euch übrigens bei einem Film kennengelernt wo man wenigstens sagen kann das war solide Titel die Partner glaube ich.

00:38:09: Also bitte gut also du warst noch nicht frei und er hat dann die Ausstrahlung des Films als er dann fertig geschnitten zum Anlass genommen mit den Kontakt aufzunehmen Und hat sich Sorgen um dich gemacht, weil du in diesem Ganzen ... Es war so eine etwas schwierige Zeit für dich.

00:38:28: Du bist immer mehr, du hast wenig gegessen und eher was er gemacht hat.

00:38:34: Sorry das ist unglaublich sagt du es?

00:38:38: Da wohnte ich in München und es ging mir wirklich nicht gut.

00:38:42: Ich wurde auch wirklich immer weniger.

00:38:44: Da hatte bei Feinkost Käfer mit denen irgendwie ein ... ein Deal gemacht und ist dahin gefahren.

00:38:50: Und hat dann dafür gesorgt, dass die mir jeden Tag eine warme Mahlzeit liefern.

00:38:56: Das war da nicht was die Angeboten hätten sondern er ist dorthin und hat die dazu überredet und dann haben sie das auch... gemacht und dann klingelte einmal täglich.

00:39:06: Und beim ersten Mal war ich wirklich platt, muss ich sagen als da jemand klingelt und mir was zu essen brachte.

00:39:11: und dann merkt man eben auch wieder wie wichtig das ist dass das eben nicht nur ums Sattwägen geht sondern so dieses nährende Kümmern der also dass man eben guckt dass es jemandem gut geht und das geht dann ganz tief rein.

00:39:26: und das hat also sagen wir mal so War eine gute Idee von mir.

00:39:30: Stand

00:39:30: der Sache zumindest nicht emäger, wie man merkt?

00:39:32: Wie schön!

00:39:33: Also toll, ne schöne Geschichte auf jeden Fall.

00:39:38: Wir kommen zu der Rubrik.

00:39:39: Entweder oder Kümmel

00:39:44: mag ich

00:39:45: Pilze

00:39:46: mag ich nicht

00:39:47: Dill

00:39:48: sehr

00:39:49: Marzipan

00:39:50: Nein

00:39:52: interessant Interessant.

00:39:54: ja.

00:39:55: Basilikum

00:39:56: Ja

00:39:56: Knoblauch Ja Fenchel Kritz, da bist du ja quasi die Botschafterin.

00:40:03: Kapern?

00:40:04: Ja.

00:40:04: Innereien?

00:40:06: Nein.

00:40:07: Koriander?

00:40:08: Ja Ingwer?

00:40:09: Ja Aal?

00:40:11: Nein

00:40:12: Oliven?

00:40:13: Ja Rote Beete?

00:40:14: Ja Gorgonzola?

00:40:15: Nein Harzer Käse?

00:40:16: Nein

00:40:17: Apol!

00:40:18: Inzwischen auch manchmal

00:40:19: Rosenkohl?

00:40:20: Ja Aus dem?

00:40:23: Nicht wirklich

00:40:24: Rosinen

00:40:25: Zu süß

00:40:27: Zu süß, die Rosinen.

00:40:29: Man kann sie ja auch in herzhaften Gerichten unterbringen... Ich weiß nicht warum ich immer so einen Schutzreflex habe was Rosinen angeht.

00:40:37: Ich hab keine Ahnung.

00:40:38: Viele Menschen mögen keine Rosinen!

00:40:41: Schwarzbrot mit Butter oder Weißbrot und Olivenöl?

00:40:46: Da würde ich mich nur schwer entscheiden können.

00:40:48: Das finde ich beides geil.

00:40:51: Feta oder Mozzarella?

00:40:53: Da auch.

00:40:55: Muss ich mich entscheiden?

00:40:56: Dann... muss ich?

00:41:00: Na gut, einmal lass es noch durchgehen.

00:41:02: Aber jetzt musst du dich entscheiden!

00:41:04: Frühstück im Bett oder Picnic im Park?

00:41:08: Schwierige Fragen.

00:41:09: Wenn man sich entscheiden muss, dann Picknick im Park!

00:41:12: Wann hast du denn das letzte Mal am Bett gefrühstückt?

00:41:14: Die meisten Menschen machen das ja eigentlich.

00:41:16: Ich

00:41:16: mache das immer wieder mal.

00:41:17: Also vielleicht vorletzte Woche habe ich es letztes Mal im Bett gespürt.

00:41:20: Guck dir das an!

00:41:21: Ja also ich mach zum Beispiel auch oft wenn ich alleine bin und ich weiß an dem Tag hab' ich nichts groß vor.

00:41:28: Das ist schön... Da bleibe ich dann auch den ganzen Tag im Schlavernzug und dann hole ich mir mein Frühstück und setze mich ins Bett.

00:41:36: Und dann hast du ein Tablett.

00:41:37: Ja, genau.

00:41:38: Ich habe so ein Tablett und...

00:41:39: Ist das ein besonderes Tablet?

00:41:41: Nein, eigentlich ganz normal.

00:41:43: Da kommt dann drauf, du bereitist das in der Küche vor?

00:41:46: Also man muss sagen dass ich am allerliebsten Frühstücke ich das was vom Vortag übrig geblieben ist.

00:41:52: Also herbsthaft, ja, genau!

00:41:54: Und da ich total viel auch mit Gemüse koche und so hab' ich dann meist so Schälchen und dann habe ich so einen Tablett mit diesen Schälcheln und dann esse ich das.

00:42:03: Also auch Brot ist gar nicht unbedingt so, du isst nicht jeden Tag Brot?

00:42:06: Also morgens zum Beispiel esse ich eigentlich gar keinen Brot.

00:42:09: Morgens esse ich meistens irgendwie so ein Prei oder sowas mit bisschen Obst.

00:42:13: Brot esse ich gerne eben tatsächlich also Weißbrot mit Olivenöl und so ein bisschen Antipasti- oder Artischocken.

00:42:20: Also das finde ich zum Beispiel ein total schönes Essen.

00:42:23: oder mit Salat dann so... Das mag ich dann gern.

00:42:26: Gibt es Sachen die du nicht verträgst?

00:42:29: Ich bin wohl so ein bisschen histaminempfindlich, aber jetzt auch nicht so dass sich das Schlimm äußert.

00:42:34: Also ich wüsste sagen wir mal Jetzt nicht dass das und das gar nicht geht.

00:42:39: okay wenn du eingeladen wirst Und du magst dass das was da auf dem Teller liegt den ich schmeckt Lässt du es liegen oder quälzt du es dir rein

00:42:47: lass ich liegen.

00:42:48: Aber meistens sage ich auch dann irgendwie was oder so.

00:42:52: Also bei mir muss auch niemand alles essen und... Bei mir muss es auch niemand...

00:42:57: Das schmeckt ja furchtbar.

00:42:59: Was soll das denn sein?

00:43:02: Das kann's in einer Katze geben!

00:43:04: Und die wird das auch nicht essen.

00:43:07: So mache ich das dann.

00:43:09: Dann werde ich immer wieder gerne und oft eingeladen.

00:43:15: Es ist ja, also apropos eingeladene, es ist ja inzwischen schon oft so dass man selbst wenn wir einladen Ich mach das selten, aber eigentlich müsste man ja immer gleich mit der Einladung auffragen.

00:43:25: Ist du kein Fleisch oder ist so diese Sachen?

00:43:29: Das frag ich dann schon.

00:43:30: Aber jetzt nicht so dass man dann vorher so Kataloge zugesandt kriegt was alles geht und was nicht.

00:43:36: Nee,

00:43:36: das würde ich auch glaube ich nicht machen weil es dann auch... Dann gibt's tausend Antworten und dann steht man da und muss das Gefühl also nehmen Und was auch immer Gutes, wenn ich auch nie müde zu propagieren ist ein Abendbrot anzukündigen.

00:43:50: Also dass man wirklich, wenn man mal wieder Leute einladen möchte sagt...

00:43:54: Haben wir kürzlich erst gemacht und es kam sehr gut an.

00:43:57: das richtige Abendbrott mit so ... Auch so klein sieb, als ich mich will.

00:44:02: Das war total...

00:44:03: Letztlich braucht man auch gar nicht so viel.

00:44:06: es macht Spaß.

00:44:07: dann weil die Variants weil wenn man alles möglich auf den Tisch stellen kann aber unter dem Strich wenn man da drei gute Käse liegen hat und vielleicht einen guten Schinken oder gute Butter und gutes Brot ein paar Gürkchen und Zwiebeln ist das ja eigentlich schon gemacht.

00:44:19: War perfekt!

00:44:20: Gut super wirklich.

00:44:21: Ich bin auch ein Fan vom Ambrot.

00:44:24: Weißt du, dass ein Freund mich kürzlich gefragt hat?

00:44:26: Wann hast du das letzte Mal Toast Hawaii gegessen.

00:44:28: Und

00:44:29: wie lange ist es her?

00:44:30: Ewig!

00:44:30: Aber wir sind dann zu dem Schluss gekommen, dass es höchste Zeit ist, dass wir das mal wieder machen und haben uns verabredet und bei uns einen Toast-Hawaii Abendessen gemacht.

00:44:39: Das kommt jetzt so ja... Ja

00:44:41: und ich habe dann vorher recherchiert was, wie man's am besten macht.

00:44:46: Du

00:44:47: hast nicht Scheibleckenkäse gekauft.

00:44:48: Nein nein sondern ich hab den Greyerzer und zwar den etwas älteren aber nicht zu alten.

00:44:54: Und wir haben echte Ananas, also nicht aus der Dose.

00:44:58: Vorher kurz in der Pfanne einmal angeschwitzt und dann ... Das Toastbrot war auch ... Es war jedenfalls ein ganz fancy Toast-Hawaii.

00:45:09: Ich hatte gelesen, dass das Beste dazu Chico Risalat mit Walnissen ist.

00:45:14: Was soll ich sagen?

00:45:15: Wenn du Interesse an Toast Hawaiien hast,

00:45:18: dann könnt ihr dir das mal

00:45:20: schicken!

00:45:20: Habt ihr auch die symbolische Kirsche da oben rein?

00:45:24: Ich kann dir noch ein Foto schicken.

00:45:26: Wir haben es fotografiert natürlich,

00:45:28: und

00:45:28: das war sagenhaft!

00:45:30: Und dann schön in den Ofen überbacken richtig... Also das war...

00:45:34: Und jeder zwei?

00:45:35: Jeder zwei, was soll ich sagen?

00:45:37: Jeder drei!

00:45:37: Das ist auch wie

00:45:39: gut!

00:45:39: Ein großes

00:45:40: Blech!

00:45:41: Lecker!

00:45:43: Ist eine Empfehlung!

00:45:44: Ja, schön!

00:45:45: Was liegt auf der perfekten Pizza?

00:45:48: Nix weiter.

00:45:49: also für mich ist ne perfekte Pizza ne richtig gute Margarita Gute Tomate, gute Mozzarella.

00:45:56: Schön viel Basilikum finde ich am allerbesten.

00:45:58: Rot, wenn du da weißt, Wein?

00:46:00: Weiß!

00:46:01: Rührei oder Spiegelei?

00:46:04: Spiegel.

00:46:05: In diesen Hotels kriegt man ja immer das Rührei aus den Tetra-Packs.

00:46:08: Genau und das sollte man eigentlich wirklich bemängeln.

00:46:10: also auch die gekochten Frühstückseier kann man ja sehen.

00:46:14: im Stempel ist in den seltensten Fällen eine Null vorne.

00:46:17: Ich finde immer sagen weil man lässt in diesen Hotells irre viel Kohle.

00:46:22: Sind Sie nicht mal bereit in so Essentials wie Eier irgendwie die Mindeststandards investieren?

00:46:27: Das müsste man eigentlich.

00:46:28: Ja, gut.

00:46:29: Reis oder Nudeln?

00:46:30: Nudel.

00:46:35: Kartoffeln oder Reis?

00:46:36: Kartoffeln.

00:46:37: Nudelen oder Kartoffellen?

00:46:40: Kartofeln!

00:46:42: Weil sie so wandelt war.

00:46:44: Eine schwere Entscheidung aber am Ende dann doch die.

00:46:48: Okay, ich finde du hast dich gut geschlagen was entweder oder angeht.

00:46:50: Du wirst jetzt hier gleich rauslaufen dürfen.

00:46:55: Du hast im Laufe deines Lebens ja an ganz unterschiedlichen Orten gelebt eben auch lange in München und ein Jahr in New York.

00:47:05: Wenn es kein Ja war ist egal aber du hast auch dort gelebt.

00:47:09: gibt es aus dieser Zeit?

00:47:10: Gibt es sowohl aus der Münchnerzeit als auch aus der New-Yorkerzeit Ganz bestimmte kulinarische Sachen, die du da entdeckt hast und die du seitdem genauso machst.

00:47:22: Genauso trinkst, gerne isst, kaufst.

00:47:26: Erinnerst Du Dich an bestimmtes Street Food in New York?

00:47:31: Dass Du gerne gegessen hast?

00:47:33: Also, das war ja auch eine etwas andere Zeit.

00:47:36: Da war Street to Food an Hot Dog und man muss sagen die waren weltberühmt.

00:47:42: also die waren, wüsste ich jetzt nicht wo ich die heute noch so gut kriege wahrscheinlich nicht mal mehr in New York.

00:47:48: Wann

00:47:49: hast du deinen letzten Hot Dog gegessen?

00:47:51: Das ist lange her!

00:47:52: Das ist wirklich lange her.

00:47:54: Guter

00:47:54: Hot Dog ist auch wirklich ne schöne Sache.

00:47:56: Ist ne richtig schöne Sache aber das is wirklich

00:48:01: lange hier.

00:48:02: Aber die habe ich natürlich in New York viel gegessen.

00:48:04: Und da waren ja dann auf den Straßen eben diese kleinen Wegelchen, und dann gab's ... Ich wusste gar nicht was es noch gegeben hätte als Street Food war ja noch nicht so das was es heute ist.

00:48:16: Dann

00:48:16: gehen wir mit dem Hotdog-Portrait raus weil bei Hotdog finde ich kann man auch da sagen die meisten Menschen bitte ohne Mario oder bitte extra viel geröstete Zwiebeln oder du sagst

00:48:29: Bitte viel von allem.

00:48:32: Gut, das ist mir gut und es ist dann wirklich schwierig, das zu essen.

00:48:36: Es ist schon normal schwierig, es zu essen wenn es besonders viel von allen ist.

00:48:40: Gut!

00:48:40: Dann gehen wir jetzt raus mit aus einem gedachtem Abendessen und die Kellnerin kommt an den Tisch und sagt noch ein Espresso aufs Haus oder einen Schnaps.

00:48:49: und möchten sie noch ein Dessert haben eine Käseplatte was sagst du?

00:48:52: Und zum Schluss das Desserte.

00:48:58: Nein danke!

00:48:59: Das war alles perfekt.

00:49:01: Schönes Schlussmord.

00:49:02: Vielen

00:49:23: Dank!

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